Damiana

Bereits seit der Mayakultur ist Damiana aufgrund ihrer Wirkung als natürliches Aphrodisiakum bekannt. Auch heute wird die Pflanze bei nachlassender Libido angewendet. Seit 1983 wird Tunera diffusa, so der botanische Name, im britischen Herbal Pharmacopeia geführt.

Herkunft und Botanik

Die Heil­pflanze Damiana (Turnera diffusa) gehört zur Pflanzen­art der Safran­malven, die vom Süden Nord­amerikas bis nach Argentinien verbreitet ist. Ihr Name ist auf den christlichen Märtyrer Saint Damian zurück zu führen, den Schutz­heiligen der Apotheker. Die strauch­förmigen, meist weit verzweigten Pflanzen erreichen eine Wuchs­höhe von ein bis zwei Metern. Bevorzugt wächst die Pflanze an trockenen, felsigen Stellen, häufig auf Kalkstein, Klippen oder in Misch­wäldern in Höhen­lagen zwischen 500 und 2000 Metern. Das Haupt­verbreitungs­gebiet erstreckt sich von den Vereinigten Staaten über Mittel­amerika, die karibischen Inseln bis nach Argentinien. Die Blütezeit der gelben, aromatisch duftenden Blüten­blätter dauert den gesamten Sommer.

Inhaltsstoffe und Heilwirkung

Die Wirkung von Damiana beruht auf dem Zusammen­spiel hochwertiger Pflanzen­stoffe. Speziell die Blätter sind reich an Terpenen wie Cineol, Arbutin, Pinen, Damianin, Thymol, aber auch Tannin und Koffein. Die Blätter werden während der Blütezeit zur Ge­winnung der pharma­zeutischen Droge geerntet. Eingesetzt werden die Blätter als Tee oder Likör zur Linderung von Erkältungen und Infektions­krankheiten, aber auch zur Behand­lung von Erschöpfungs­zuständen, depressiven Verstimm­ungen und nervöser An­spannung. Bekannt ist die Pflanze allerdings vor allem wegen ihrer sexuell stimulierenden Wirkung.

Anwendungsgebiet

Dank ihrer anregen­den und ent­spannenden Wirkung sind die Inhalts­stoffe der Damiana besonders zur Behand­lung sexueller Unlust geeignet. Die in den Blättern enthaltenen Pflanzen­stoffe regen die Libido an und helfen bei nach­lassendem sexuellen Ver­langen.

Mehr finden Sie hier:

www.remisens-damiana.de