Herzinsuffizienz (Herzleistungsschwäche)

Bei einer Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage, ausreichend Blut in die Adern zu pumpen, was sich nachteilig auf die Blutversorgung von Organen und Gewebe auswirkt.

Das Krankheitsbild im Überblick: Ursachen, Symptome, Diagnose

Herzschwäche

Eine Herzinsuffizienz tritt meist in Folge einer vorausgegangenen Herzerkrankung auf. Die häufigsten Auslöser sind koronare Herzkrankheit (KHK) und Bluthochdruck (Hypertonie). Sie können den Herzmuskel schwächen und so die Pumpleistung des Herzens verringern. Risikofaktoren, die die Entstehung begünstigen, sind ein hoher Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus, Nikotin- und Alkoholkonsum sowie Übergewicht.

Mediziner unterscheiden verschiedene Formen der Herzmuskelschwäche. Bei einer Linksherzinsuffizienz staut sich das Blut in der Lunge. Leitsymptome sind Atemnot und Husten. Ist die rechte Herzhälfte von der Schwäche betroffen (Rechtsherzinsuffizienz), sammelt sich das Blut vor dem Herzen und es entwickelt sich ein hoher Druck auf die Blutgefäße. Typische Begleiterscheinungen sind Wassereinlagerungen (Ödeme) in den Beinen, im Brustkorb oder Bauchraum. Häufig treten eine Links- und Rechtsherzinsuffizienz gleichzeitig auf (globale Herzinsuffizienz). Die Patienten fühlen sich schwach, erschöpft, sind weniger belastbar und klagen oft über Schweratmigkeit. Weiterhin unterscheiden Ärzte zwei Verlaufsformen der Herzinsuffizienz, die akute (z.B. nach einem Herzinfarkt) und die chronische Variante sowie vier Schweregrade. Für die Stadieneinteilung der Herzinsuffizienz nach der New-York-Heart-Association (NYHA) ist die Belastbarkeit ein entscheidendes Kriterium. In Stadium I haben die Betroffenen keine Beschwerden bei alltäglichen körperlichen Belastungen (z.B. Treppensteigen), während im Stadium II bei alltäglicher körperlicher Belastung Beschwerden auftreten. Stadium III bedeutet, dass die Beschwerden bereits bei leichter körperlicher Belastung auftreten und Patienten, die sich im Stadium IV befinden, leiden auch im Ruhezustand unter den typischen Beschwerden.

Bei Verdacht auf eine Herzmuskelschwäche führt der Arzt eine ganze Reihe von Untersuchungen zur sicheren Abklärung durch. Dazu gehören u.a. körperliche Untersuchungen, Belastungstests, EKG und Laboruntersuchungen, z.B. der Nachweis eines bestimmten Eiweißes im Blut, dem Natriuretischen Peptids Typ B (BNP). Dieses Eiweiß bilden die Herzmuskelzellen, wenn die Herzkammern gedehnt werden. Weiterhin hilft eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) zur Ermittlung des Ausmaßes der Krankheit und eine Herzkatheteruntersuchung kann Hinweise zur Entstehung liefern.

Bei beginnender Herzschwäche auf die Heilkraft des Weißdorns setzen

Die Therapie der Herzinsuffizienz richtet sich nach dem festgestellten Schweregrad. Bei nachlassender Leistungsfähigkeit des Herzens – NYHA Stadium II – helfen pflanzliche Arzneimittel mit dem Wirkstoff aus Weißdornblättern mit Blüten. Weißdorn ist nicht nur wirksam, sondern auch gut verträglich. Er erhöht die Kontraktionskraft des Herzens und verbessert die Durchblutung der Herzmuskulatur. Zur Basistherapie der Herzinsuffizienz gehören Änderung des Lebensstils sowie blutdrucksenkende Mittel und Medikamente zur Entwässerung.