Hitzewallungen

Hitzewallungen zählen zu den häufigsten Begleiterscheinungen der Wechseljahre. Sie können sowohl tagsüber als auch nachts auftreten und gehen oft mit Schweißausbrüchen einher, da der Körper mit vermehrter Schweißproduktion auf das Hitzegefühl reagiert.  

Im Überblick: Ursachen, Symptome, Diagnose:

Hitzewallungen

Die häufigste Ursache für Hitze­wallungen ist die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre. Wenn der Spiegel der Geschlechts­hormone Östrogen und Progesteron kontinuierlich sinkt, hat dies Auswirk­ungen auf den ganzen Körper – unter anderem auf das Temperatur-Regulations­zentrum im Gehirn. Bei einem geringen Anstieg der Körper­emperatur kommt es dadurch zu einer Über­reaktion im Regulations­zentrum. Ein Hitzegefühl, häufig auch gefolgt von einem Schweißausbruch ist die Folge.  

Charakteristischerweise beginnt eine Hitzewallung im Gesicht und breitet sich dann „wellenartig“ über den ganzen Körper aus. Während der Hitzewallung kann es zu Schwitzen, einem beschleunigten Puls und einer Rötung der Gesichtshaut kommen. Ihre Dauer ist individuell sehr unterschiedlich, ebenso, wie häufig sie auftreten oder ob sie sich verstärkt tagsüber oder nachts bemerkbar machen.

Hitzewallungen sind keine Krankheit, sondern ein Symptom. Wer außerhalb der Wechseljahre darunter leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache (z. B. eine Grunderkrankung) abzuklären.

Hilfe bei Hitzewallungen

Hitzewallungen während der Wechsel­jahre sind grundsätzlich nicht bedenklich. Bei leichten Formen können einige Verhaltens­tipps bereits hilfreich sein, etwa eine leichte, gesunde Ernährung und regel­mäßige Bewegung. Kleidung nach dem „Zwiebelprinzip“, bei der die oberste Schicht unkompliziert abgelegt werden kann, sobald sich eine Hitzewallung anbahnt, ist ebenfalls sinnvoll. Haben diese Maß­nahmen nicht den gewünschten Effekt oder treten ausgeprägtere Hitzewallungen auf, können pflanzliche Medikamente Abhilfe verschaffen. In Studien hat sich insbesondere der isopropanolische Cimicifuga-Racemosa- (iCR-) Spezialextrakt aus dem Wurzel­stock der Trauben­silberkerze bewährt. Der Exrakt ist rein pflanzlich und enthält weder Hormone noch Phyto­hormon.