5 wirksame Hausmittel bei blauen Flecken (Hämatome)

Wer kennt das nicht: Kurz mal nicht auf­ge­passt und irgend­wo „ange­eckt“ führt der Zusammen­stoß zu einem blauen Fleck.

Er ent­steht, weil kleine Adern beim Stoß ver­letzt wer­den und aus ihnen Blut ins Ge­webe sickert. Zwar sind solch stumpfe Ver­letz­ungen meist harm­los, den­noch hilft eine rasche Be­hand­lung bei der Heil­ung. Einige kleine Haus­mittel-Tricks helf­en da­bei, schneller wieder schmerz­frei zu sein:

Schnell kühlen ist oberstes Gebot

Je früh­er man mit der Kühl­ung der ver­letzten Stelle be­ginnt, um so besser. Das Kühl­en ver­schließt die ver­letzten Äder­chen und be­täubt gleich­zeitig den Sch­merz. Ef­fektiv und schnell kühlt man durch Auf­legen von im Kühl­schrank ge­kühlten Kühl­kissen (in Apo­theken er­hältlich). Diese mit einem Tuch dar­unter auf die be­troffene Stelle legen und ca. 10 Minuten dort be­lassen. Danach Kühl­kissen wie­der in den Kühl­schrank und ggf. das ganze nach 15 Min­uten noch ein­mal wieder­holen. Ist kein Kühl­kissen zur Hand, hilft es auch, die Verletz­ung mit Eis­würfeln abzu­reiben.

Hilfe bei kleineren blauen Flecken (Hämatome)

Hand­elt es sich bei der Ver­letzung nur um eine kleine Fläche, kann man die Behand­lung mit Zwiebeln weiter­führen. Nach er­folgter Kühl­ung die be­troffene Stelle dazu mehr­mals täg­lich mit einer halben Zwie­bel ab­reiben. Die in der Zwie­bel ent­halten­en äther­­ischen Öle sorgen dafür, dass sich das Ge­webe zusammen­zieht und ein weiteres Ein­bluten in das Gewebe so ver­hindert wer­den kann.

Hilfe bei großflächigeren blauen Flecken (Hämatome)

Ist ein Häma­tom groß­flächiger soll­te man es mit kalten Essig­wasser-Um­schlägen be­handeln. Dazu ein­fach 3 Ess­löffel Essig in ein Glas mit kaltem Leitungs­wasser geben. Ein Tuch darin tränken und 3 bis 4 Mal täg­lich auf die ver­letzte Stelle geben. Das letzte Mal am besten kurz vor dem Zubett­gehen. Während der Auf­lage ver­dunstet das Essig­wasser und kühlt die Fläche so be­sonders gut.

Hilfe bei bereits dunkelvioletten Hämatomen

Im Ver­lauf des Heilungs­prozesses färbt sich das Häma­tom dunkel­violett. Schmerzt dieses auch nach dem ersten Kühl­en noch weiter­hin, können Alkohol-Auflag­en sehr gute Hilfe bringen. Und so funk­tioniert es: Hoch­prozentigen Schnaps im Ver­hältnis 1:1 mit kaltem Leitungs­wasser in einem Ge­fäß mischen. Watte­bäusche darin tränken und diese mit einem Tuch – nicht zu locker – auf dem blauen Fleck fix­ieren. Diese Proze­dur bis zu 4 x täglich für 30 Min­uten wieder­holen.

Kräutersud hilft gestocktes Blut abzutransportieren

Um beim Ab­heilen des Bluter­gusses den „Abtrans­port“ des ge­stockten Blutes zu unter­stützen, haben Natur­kundler eine Empfehl­ung: Je­weils 10 Gramm Bein­well, Arni­ka, Johannis­kraut, Ringel­blume und Königs­kerze in ½ Liter Wasser auf­kochen und den Sud dann ca. 10 Min­uten köcheln lassen. Danach ab­seihen. Ist die Flüssig­keit körper­warm, ein Tuch damit tränken und dies­es für gut 30 Minuten 1-2 x täg­lich auf den Fleck legen.