Badezusätze selbstgemacht

Neben einem Spaziergang im Sonnenschein und einem warmen Tee ist ein wohliges Vollbad die wohl angenehmste Art, Wärme zu tanken.

Je nach gewünschter Wirkung bieten sich verschiedene Heilpflanzen als Badezusatz an.

Entspannungsbad mit Lavendel

Die Grundlage des Badezusatzes bietet ätherisches Lavendelöl. Da ätherische Öle allerdings nicht wasserlöslich sind, müssen diese mit einer Basissubstanz – z. B. einem Emulgator - vermischt werden. Als Emulgatoren eignen sich verschiedene Pflanzenöle wie Mandel-, Jojoba-, Oliven- oder auch Arganöl. Statt einem Trägeröl können auch Sahne, Milch oder Honig als Emulgator eingesetzt werden. Für ein Vollbad zehn Tropfen Lavendelöl mit zwei Esslöffeln des Emulgators vermischen. Da ätherische Öle sehr flüchtig sind, den Zusatz erst kurz vor dem Bad in die Wanne geben. Lavendel entspannt angenehm und dank seiner beruhigenden Wirkung ist er der Klassiker unter den Entspannungsbädern.

Anregendes Rosmarinbad

Wer morgens mit einem anregenden Bad in den Tag starten möchte, für den ist Rosmarin der perfekte Badebegleiter. Für ein Rosmarinbad zehn Tropfen ätherisches Rosmarinöl mit einem Emulgator, zum Beispiel mit zwei Esslöffeln Mandelöl vermischen und kurz vor dem Bad in die Wanne geben. Für eine Extraportion Pflege statt des Mandelöls einen Becher Sahne verwenden. Rosmarin belebt Körper und Geist und lockert die Muskulatur.

Erkältungsbad mit Thymian und Eukalyptus

Wenn sich eine Erkältung ankündigt, sind Heilpflanzen wie Thymian und Eukalyptus eine gute Wahl. Für ein Vollbad je fünf Tropfen ätherisches Thymian- und Eukalyptusöl mit Olivenöl oder einem anderen Emulgator vermischen und ins Badewasser geben. Thymian und Eukalyptus stärken das Immunsystem, wirken antibakteriell und befreien die Atemwege.