Den Hitzewallungen mit pfiffigen Strategien begegnen Teil 1

Unsere Tipps bei Hitzewallungen.

Denn den meisten Frauen bleiben Hitzewallungen in den Wechseljahren leider nicht erspart.

Da nicht für alle der Griff nach Hormonpräparaten die Lösung ist, entwickeln viele Frauen hilfreiche und z.T. kreative Strategien, die – insbesondere die Hitze­wallungen – erträglicher machen. Einige davon sind nachfolgend zusammen gestellt :

  • Mit hoch­wertigen Materialien bei der Wahl der Kleidung oder auch der Bettwäsche, kann man die großen Schwitzattacken deutlich mildern. Dazu gehören z.B. Seide (alternativ Baum­wollsatin), Kaschmir, Merino­wolle, Baumwall-­Damast-Bettwäsche. Klingt erstmal nach hohen Kosten, ist aber– in Maßen und vernünftig gekauft – durchaus erschwinglich. So kann Seide z.B. bei einem Thailand Urlaub erworben, der Zugriff auf Omas alte Bettwäsche oder die Nutzung von Seidenkissenhüllen (aus dem Künstlerbedarf­-Seidenmalerei) durchaus erschwinglich sein. Wichtig ist: Wann immer möglich auf Polyester verzichten!
  • Um schnelle Erleichterung auch unterwegs zu haben: Einfach eine leere Sprühflasche (z.B. eines Naturdeos) aufheben, mit kühlem Wasser befüllen, um Gesicht und Hals einzusprühen. Tipp: Funktioniert sie nicht mehr, Sprühkopf gegen Verkalkung in die Spülmaschine geben!)
  • Für nächtliche Attacken einfach 3 Kühlkom­pressen ohne Überzug im Kühlschrank aufbewahren und vorm zu Bett gehen auf den Nachttisch legen. Im Fall einer nächtlichen Hitzewallung einfach Kompressen auf entsprechenden Körper­stellen oder dem Kopfkissen zur Kühlung einsetzen. Danach wieder auf dem Nacht­tisch deponieren, denn außerhalb des Bettes behalten die Kompressen noch einige Zeit ihre Kühle und können so auch noch bei einer möglichen weiteren Hitze­wallung gute Dienste leisten.

Teil 2

Wechseljahresratgeber