Hier sieht man eine Auswahl an typischen Wintergemüsesorten: Kohl, Karotten, Rettich, Knoblauch und Zwiebel© ji_images/fotolia.com

Powerfood in der kalten Jahreszeit: Diese Gemüsesorten sollen Ihnen Kraft geben

Kohl, Wurzel­gemüse und manche Kürbis­arten sind absolute Geheim­tipps, um ge­sund durch die kalte Jahres­zeit zu kom­men.

Einer­seits lassen sie sich be­son­ders lange lagern, anderer­seits ent­halten diese Gemüse­sorten viele wichtige Vitamine, Miner­alien und Spuren­elemente, die der Körper unter den winter­lichen Be­din­gungen dring­end be­nötigt.

Kohl ...

... ist derzeit richtig im Trend. Das Blatt­ge­müse soll den Cholesterin­spiegel senken und das Herz-Kreis­lauf-System stärken. Die Blät­ter stecken voller Pro­teine und ent­halten hohe Men­gen an Vitamin A, C und E. Zu­sätz­lich ist Kohl ein extrem guter Vita­min-K-Liefer­ant, welches die Blut­gerin­nung be­ein­flusst. Bereits zehn Gramm Grün­kohl decken den kom­pletten Tages­be­darf. Sein Reich­tum an Miner­alien wie Kal­ium, Cal­­cium, Phos­phor, Mag­nesium und Natrium soll gut für den Stoff­wechsel sein.

Back to the roots: Wurzel­gemüse

Ein weiterer wichtiger Bestand­teil einer ge­sunden Winter­kost sind Wurzeln. Das Sorti­ment an Wurzel­gemüse ist viel­fältig: Karot­ten, Knollen­sellerie, Wurzel­petersilie und Rote Bete sind nur einige von dutzen­den Speise­wurzeln. In der tradition­ellen chinesischen Medizin kom­mt der Knollensellerie be­reits seit über 2000 Jahren gegen Blut­hoch­­druck zum Ein­satz. Er sol auch gegen Ent­zünd­ungen helfen. Charakter­istisch für die Rote Bete ist ihre knall­rote Farbe. Diese kommt vom Stoff Be­tanin, welches in hoher Kon­zent­ration in der Pflanze vor­handen ist. Betanin soll entlastet für die Leber sein und das Immunsystem stärken. Rote Bete enthält auch viel Folsäure. Zudem senkt das in der Roten Bete an­gereich­erte Nitrat den Blut­druck, fördert die Durch­blutung und somit auch die Leistungs­fähigkeit beim Sport.

Winterkürbisse

Kür­bisse lassen sich, kühl und dunkel ge­lagert, fast den ganzen Win­ter über auf­bewahr­en. Die bekann­testen Speise­kürbisse hier­zu­lande sind der aus Japan stam­mende „Hok­kaido“ und der „Sankt Martin“. Kürbis­se ent­halten viele Ballast­stoffe und Kohlen­hydrate, sind somit gute Energie­lieferanten für die kalten Tage und regen die Verdau­ung an. Außer­­dem sind sie reich an Vitaminen, zum Beispiel Vitamin B6, das den Fett­stoff­wechsel antreibt und die Um­wandlung von Eiweiß aus der Nahr­ung in körper­eigene Stoffe unter­stützt.

Chicorée und Postelein

Oft als Salat­art verkannt, handelt es sich beim Chicorée um einen so­genan­nten Korb­blütler, der über­irdisch die aus dem Super­markt be­kannten, hell­farbigen Blatt­knospen und unter­irdisch eine Rübe bildet. Er ent­hält ein hohes Maß an Kalium und anderen wichtigen Miner­alien. Dazu kommen die Vitamine A und C. Er sollte dunkel und kühl ge­lagert werden, um der Ent­wicklung von Bitter­stoffen vorzu­beugen.

Postelein, aus der Gat­tung der Teller­blättler, kann aufgrund seiner kleinen, runden Blät­ter leicht mit Feld­salat ver­wechselt werden. Die Pflanze ist reich an Vitamin C und enthält sehr viel Mag­nesium, stärkt somit die im Winter so wichtige Immun­abwehr und unterstützt die Funk­tion von Muskeln und Nerven­­system. Mag­nesium trägt außerdem zur Re­gulation des körper­eigenen Wärme­haushalts bei, was die winter­liche Kälte zu­mindest etwas erträg­licher machen kann. Der Reich­tum an Eisen schließ­lich fördert den Sauer­stoff­gehalt im Blut und sorgt dafür, dass die Zellen genug Energie prod­uzieren können.

 

Sie hätten gerne ein Rezept mit Wurzel­gemüse? Hier kommen Sie zu unserer Kürbiscreme­suppe mit Pesto.