Eisenkraut

Eisenkraut

Griechischer Bergtee wird aus der Pflanze „Sideritis scardica“ bereitet, die auch als Griechisches Eisenkraut bekannt ist und schon vor 2.000 Jahren vielseitig eingesetzt wurde. Traditionell wird er in Griechenland wegen seiner sanft anregenden und stimmungsaufhellenden Wirkung von Bauern und Hirten zur Entspannung nach getaner Arbeit getrunken. Er ist dort seit jeher ein beliebtes und altbewährtes Hausmittel.

Herkunft und Botanik

Griechisches Eisenkraut mit dem botanischen Namen „Sideritis“ wächst in den Hochlagen des Mittelmeerraumes. Sideros steht im Griechischen für Eisen, daher auch der Name griechisches Eisenkraut. Im alten Griechenland war Sideritis vermutlich eine allgemeine Bezeichnung für Pflanzen, die bei Verletzungen durch Metall (Eisen) angewendet wurden. Möglicherweise leitet sich der Name auch von der Form der Blüten herbei, die durch ihre Anordnung an eine Speerspitze erinnern. Die Sideritis scardica wächst vor allem in Nordgriechenland, oberhalb der Baumgrenze in 1.300 bis 2.200 Meter Höhe. Im Gegensatz zu vielen anderen Sideritis-Arten übersteht es auch raue klimatische Perioden mit Frost und Schnee.

Inhaltsstoffe und Heilwirkung

Die Sideritis scardica enthält unter anderem ätherische Öle (Myristicin, Menthol, Thymol, Carvacrol), Flavonoide, Palmitinsäure und Caryophyllene. Da der griechische Bergtee auch einen antibiotisch wirkenden Stoff enthält, ist auch eine Anwendung gegen Erkältung mit entzündungshemmender und antioxidativer Wirkung möglich. Ebenso konnten stressmindernde und leistungssteigernde Stoffe nachgewiesen werden.

Anwendungsgebiete

 Erfahrungen zeigen, dass das griechische Eisenkraut gezielt dazu eingesetzt werden kann, Körper und Seele bei Schlafstörungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auch bei Angststörungen wird eine günstige Wirkung des griechischen Eisenkrauts beobachtet. Das griechische Eisenkraut nimmt unter den Hoffnungsträgern zur Behandlung psychischer Leiden wie z.B. Burn out, Stress und Erschöpfung eine Spitzenstellung ein, gerade weil seine stimmungsausgleichende Wirkung kaum von unerwünschten Nebenwirkungen beeinträchtigt wird. Dem sind Neurobiologen nachgegangen und erklären diese Wirkung nun wie folgt: Bei der Entstehung von Angsterkrankungen spielt eine Störung der verschiedenen Botenstoffsysteme eine entscheidende Rolle. Vor allem der Serotonon-Noradrenalin-Austausch zwischen den Nervenzellen steht dabei im Blickfeld der Neurobiologen. Das griechische Eisenkraut hat exakt die Eigenschaft, anregend und ausgleichend auf das Serotonin-Botenstoffsystem zu wirken, ohne dabei irgendwelche unerwünschten Nebenwirkungen nach sich zu ziehen.

Alternative: Rosenwurz bei Stress

Rhodiola rosea, besser bekannt als Rosen­wurz, normalisiert die Aus­schütt­ung von Stress­hormonen und sorgt für mehr Ge­lassen­heit. Die Leistungs­fähig­keit wird ge­steigert und stress­bedingte Erschöpf­ungs­symptome wie Kon­zentrations­schwierig­keiten, Müdig­keit und Er­schöpf­ung werden ge­bessert; die Stress­toleranz wird er­höht.