Sonnenhut

Sonnenhut

Der lateinische Name des Sonnenhuts „Echinacea“ kommt nicht von ungefähr: Die Blütenköpfe sehen dem stacheligen Rücken eines Igels ähnlich. Echinos bedeutet auf Griechisch Igel, wovon das Wort Echinacea abgeleitet ist.

Herkunft und Botanik

Sonnenhut stammt aus Nordamerika. Dort gilt er seit langer Zeit als bewährtes Heilmittel. Inzwischen wird der Sonnenhut aber auch in Europa angebaut. Er gehört zu den Korbblütlern (Asteraceae) und blüht von Mai bis August. Es gibt unterschiedliche Arten des Sonnenhuts, die alle in Größe, Form und Farbe variieren.

Inhaltsstoffe und Heilwirkung

Drei Sonnenhutarten werden in der modernen Medizin als Heilkraut genutzt: der schmalblättrige Sonnenhut (Echinacea angustifolia), der blassfarbene Sonnenhut (Echinacea pallida) und der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea). Bei allen wird zur Arzneimittelherstellung die Wurzel genutzt. In ihr kommen u.a. sogenannte Alkamide sowie ätherisches Öl und Kaffesäure-Abkömmlinge vor. Beim Purpur-Sonnenhut wird daneben auch das Kraut verwendet. Es enthält die gleichen Stoffgruppen wie der schmalblättrige Sonnenhut, jedoch in anderen Mengen. Beide Sonnenhut-Gewächse wirken sich positiv auf das Immunsystem aus, indem sie z.B. keimvernichtende Fresszellen aktivieren.

Anwendungsgebiete

Sonnenhut wird zur Erkältungsvorbeugung angewendet und hilft während eines Infekts, die Symptome zu lindern. Das Immunstimulans sollte gleich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung eingenommen werden. Oftmals kann so der Ausbruch noch verhindert werden. Auch Anhänger der Homöopathie machen sich die heilende Wirkung von Echinacea im Kampf gegen Erkältungen zu Nutze.

EXTRA: Die besten Kombinationen

Die Mischung aus Sonnenhut, Lebensbaum und Färberhülse ergibt eine schonende, rein pflanzliche und hochwirksame Kombination, die die antiviralen und immunstimulierenden Eigenschaften der drei Pflanzen optimal vereint.

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