Themenspecial Tabuthemen

Tabu Frauenleiden? Nicht mit uns!

Wechseljahre, sexuelle Unlust, Reizblase, Scheidentrockenheit & Co

Als Heilpflanzen-Experten möchten wir über Tabuthemen reden, denn würde offener – insbesondere über Frauenkrankheiten – gesprochen, könnten diese viel besser behandelt werden. Blasenentzündung, Wechseljahre, Scheidentrockenheit, sexuelle Unlust und PMS sind nur einige gesundheitliche Probleme, die sehr gut pflanzlich behandelbar sind. Darum machen wir Schluss mit Tabus und trauen uns, darüber zu sprechen! 

Tabuthemen und warum wir darüber reden sollten!

Hinter vorgehaltener Hand, nur mit der besten Freundin oder sogar gar nicht über Gesundheitsthemen zu sprechen, die unangenehm zu sein scheinen, ist in gewisser Weise natürlich nachvollziehbar, der richtige Weg aber ist es nicht. Denn nur wenn offen über gesundheitliche Probleme gesprochen werden kann, können auch die richtigen Therapiewege eingeschlagen werden.

Darum haben wir uns speziell mit verschiedenen Frauen-Tabuthemen beschäftigt: 

Sexuelle Unlust – mehr als nur eine Phase?

Sexuelle Unlust kann viele unterschiedliche körperliche oder psychische Ursachen haben und kommt häufiger vor, als allgemein bekannt. Tritt sie nur für einen kurzen Zeitraum auf, ist das meist unproblematisch. Länger anhaltend keine Lust auf Geschlechtsverkehr zu haben, kann aber zum Problem werden – auch für die Partnerschaft. Dennoch traut sich kaum eine Frau, sexuelle Lustlosigkeit zu thematisieren. Dabei kann man gerade mit Offenheit und Kommunikation einige mögliche Ursachen schon lösen.

Auf der Suche nach dem Ursprung für nachlassendes sexuelles Verlangen kann ein offenes Gespräch mit dem Gynäkologen Klarheit über mögliche körperliche oder medikamentöse Ursachen liefern. Die häufig verantwortlichen Hormonschwankungen, denen Frauen während des Zyklus oder auch der Wechseljahre unterworfen sind, lassen sich – einmal erkannt – gut auch mit natürlichen Mitteln regulieren. Ist der Auslöser eher psychischer Natur, kann auch eine Beratung beim Paar- oder Sexualtherapeuten helfen.

Wechseljahre – viele Symptome, eine Ursache

Die Wechseljahre treffen jede Frau unweigerlich früher oder später. Und mit ihnen kommen bei 2 von 3 Frauen eine Reihe von Wechseljahres-Symptomen, die vielfältig und zumeist unangenehm sind. Um nur einige zu nennen:

Gewichtszunahme, Haarausfall (dünne Haare), Menstruationsschmerzen / heftige Blutungen, unregelmäßige Blutungen, Schweißausbrüche / Schwindel, Brustbeschwerden (Schmerzen oder Spannungsgefühle), häufigere Blasenentzündungen, schlaffere Haut, rheumaartige Gelenkbeschwerden, Herzrasen, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und vieles mehr.

Trotzdem sind die Wechseljahre noch immer ein Tabuthema, das selbst im engeren Umfeld kaum thematisiert wird. Warum das so ist, obwohl jede Frau irgendwann von den Auswirkungen der Wechseljahre betroffen ist, lässt sich nur vermuten. Vielleicht, weil die Menopause ein sehr deutliches körperliches Zeichen dafür ist, dass wir älter werden, vielleicht aber auch weil nahezu alle Symptome der Wechseljahre schambehaftet sind und die Intimsphäre berühren.

Wir sagen: Keine Angst davor, darüber zu sprechen und schon gar keine Angst vor den Wechseljahren an sich. Denn hier kann nicht nur mit der inneren Einstellung, sondern auch mit Heilpflanzen viel erreicht werden.

Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen & Co

Ein Symptom, das nahezu jede Frau trifft, wenn es um das Thema Wechseljahre geht, sind die Hitzewallungen. Sie kommen meist plötzlich und verbreiten sich schnell vom Kopf ausgehend wellenartig über den ganzen Körper. Körpertemperatur und Puls steigen, die Haut rötet sich, der Schweiß tritt aus allen Poren – das bleibt häufig auch vom Umfeld nicht unbemerkt und ist für die betroffenen Frauen daher oft doppelt unangenehm. Besonders für Berufstätige in den Wechseljahren kann so ein enormer Leidensdruck entstehen.

Da diese durch die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre entstehenden Schweißausbrüche nicht nur tagsüber, sondern auch nachts auftreten, stören sie dann zusätzlich auch die Nachtruhe und nötige Erholung. Es lässt sich denken, dass die vom Hormonchaos verursachten Schlafstörungen nicht nur  Erschöpfung und Müdigkeit, sondern auch Gereiztheit und Stimmungsschwankungen auslösen können. Da immer mehr Frauen in den Wechseljahren „Nein zur Hormonbehandlung!“ sagen, sind wirksame, pflanzliche Alternativen, die eine natürliche Hilfe bei Wechseljahresbeschwerden bieten, immer gefragter – für eine sanfte und gleichzeitig wirkungsvolle Therapie ohne Hormone.

Sexuelle Unlust - was sind die Ursachen?

Fast jede zweite Frau leidet an sexueller Unlust einmal in Ihrem Leben. Hier erfahren Sie mehr.

Wechseljahre – gut verträglich durch den Umbruch!

Hormonfreie Hilfe bei Stimmungs­schwan­kungen, Schweiß­ausbrüchen, Schlaf­störungen & Co

Hitzewallungen – Schluss mit Schwitzen!

Woher diese unangenehmen Schwitz-Attacken kommen und was man tun kann.

PMS – wenn die Tage vor den Tagen Horror sind!

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) und seine Symptome sind vielfältig und ausnahmslos unangenehm. Sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen der Hormonveränderungen vor und während der Periode machen sich bei immerhin drei von vier Frauen bemerkbar. Was das PMS genau verursacht ist nicht gänzlich geklärt, sicher ist aber, dass hormonelle Veränderungen die prämenstruellen Beschwerden begünstigen. Dabei können die Symptome nicht nur von Frau zu Frau, sondern auch monatlich unterschiedlich ausfallen. Beginnend mehrere Tage vor der Regelblutung kann es zu körperlichen Beeinträchtigungen wie Brust- und Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Einlagerungen von Wasser oder Völlegefühl kommen. Gleichzeitig treten häufig auch psychische Symptome auf, die sich von Nervosität über Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen bis hin zu Depressionen bewegen können. Schon einzelne dieser Beschwerden eines PMS können die Lebensqualität erheblich mindern. Auch, wenn die Symptome meist mit dem Start der Menstruation verschwinden, gibt es Hilfe aus der Natur für alle Frauen, die auch an „den Tagen vor den Tagen“ einen beschwerdefreien Alltag leben möchten.

Scheidentrockenheit – wenn Geschlechtsverkehr schmerzhaft wird

Als Folge abnehmender Scheidenelastizität und schlechterer Durchblutung der Vaginalschleimhaut gehört die vaginale Trockenheit ebenso wie der einhergehende Juckreiz zu einer Reihe von Tabuthemen, die eine Vielzahl von Frauen betreffen, aber so gut wie nie thematisiert werden! Viele Frauen leiden darunter und fühlen sich in ihrer Sexualität, ihrer Partnerschaft oder ganz allgemein in ihrer Lebensqualität dadurch beeinträchtigt. Die Wechseljahre, andere hormonelle Veränderungen, gynäkologische Eingriffe oder die Einnahme bestimmter Medikamente können die Ursache einer trockenen Scheide sein. Auswirkungen wie Schmerzen beim Sex, Brennen der Haut im Intimbereich und ein erhöhtes Risiko an Harnwegsinfekten zu erkranken können aber mit Hilfe natürlicher Mittel gemindert werden.

Harnwegsinfekte – häufig wiederkehrend, immer schmerzhaft

Der Gang zur Toilette wird zur Qual. Jede zweite Frau hat schon einmal eine Blasenentzündung durchlebt und weiß, dass die sehr unangenehmen Symptome wie Unterleibsschmerzen, Probleme beim Wasserlassen, häufiger Harndrang und geringe Entleerungsmenge nicht nur den Alltag, sondern auch das gesamte Wohlbefinden stören.

Nicht immer muss man zur Behandlung sofort zu einem Antibiotikum greifen! Wichtig für die richtige Behandlung von Krankheiten der Harnwege ist zuerst einmal das Wissen darum, welche Art der Erkrankung wirklich vorliegt: eine akute Blasenentzündung oder eine solche, die als immer wiederkehrender Harnwegsinfekt auftritt oder eine Reizblase. Ist dies diagnostiziert, gibt es neben klassischer Behandlungsmethoden bei Harnwegserkrankungen auch individuelle Hilfe aus der Natur. 

PMS ein wiederkehrendes Problem!

Brust­spannen und Regel­blutungs­störungen gehören zu den häufigsten Ursachen.

Scheidentrockenheit – endlich wieder schmerzfrei lieben!

Schmerzen, gesundheitliche Gefahren und Juckreiz deutlich reduzieren.

Harnwegsinfekte welche Unterschiede gibt es?

Akute Blasen­entzündung, wieder­kehrender Harnwegs­infekt oder Reiz­blase? Wir haben alles für Sie zusammen­getragen.

Reizblase – primär oder sekundär?

Unterschiede kennen und ständigen Harndrang erfolgreich minimieren.

Gerade bei Frauenleiden gibt es viele Heilpflanzen die schon von den Mayas, Chinesen und Indianern seit Jahrhunderten verwendet wurden.

Daher gibt es auch schon viele Präparate auf dem deutschen Markt die schon seit Jahrzehnten angewendet werden. Mönchspfeffer, Traubensilberkerze, Bärentraubenblätter oder Goldrute haben sich schon lange bewährt und werden vielfach verwendet.

Damiana

Bereits seit der Mayakultur ist Damiana (Tunera Diffusa) für ihre Wirkung als natürliches Aphrodisiakum bekannt.

Bärentraube

Die Echte Bären­traube (Arctosta­phylos uva-ursi) gehört zur Familie der Heide­kraut­gewächse.

Echte Goldrute

Echte Gold­rute (Soli­dago Virg­­aurea) gehört zu den Korb­blütlern.

Traubensilberkerze

Die Trauben­silber­kerze (Cimi­cifuga race­mosa) gehört zu den Hahnen­fuß­gewächsen.

Mönchspfeffer

Der Mönchs­pfeffer (Vitex agnus-­castus) gehört zu den Eisen­kraut­gewächsen.

Zaubernuss

Die Zauber­nuss (Hama­melis) gehört zu den Zauber­nuss­gewächsen.

Nachdem Ihnen die Informationen rund um die unterschiedlichen Tabuthemen einen Einblick in Ursachen, Symptome und die natürliche Behandlung mit Heilpflanzen gegeben haben, bietet Ihnen unser Magazin vieles zum Ausprobieren.

Ob Tipps und Tricks zur Linderung von Beschwerden oder Rezepte, mit denen Sie aphrodisierende Lebensmittel zubereiten können – schauen Sie einfach mal rein, was Sie selbst für sich tun können!